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 Photoshop-Ansichten Teil 1

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Marco Hayek / Nomicon
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Anzahl der Beiträge : 1922
Anmeldedatum : 06.05.09
Alter : 41
Ort : Tangerhütte bei Magdeburg

290110
BeitragPhotoshop-Ansichten Teil 1

Hallöchen all... Wink

Ansehen, evtl. etwas daraus ziehen und ich hoffe das ich euch damit etwas weiterhelfen kann. Wink

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Photoshop-Ansichten Teil 1 :: Kommentare

Das Video ist klasse und kann einem wirklich ganz andere Sichtweisen eröffnen - ich habe es mit Begeisterung angesehen!

Danke dir dafür! ^^
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Re: Photoshop-Ansichten Teil 1
Beitrag am Fr 29 Jan - 12:00:25 von Monika Berg
Das sind sehr interessante Gedanken die Du hier preisgibst.
Aber besonders was Deine Oma sagte find ich gut :-))
lg monika
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Re: Photoshop-Ansichten Teil 1
Beitrag am Fr 29 Jan - 13:06:47 von Jimmy Walker
Sehr interessante Gedankengänge und Thesen die Du hier ansprichst Marco. Kreativität kann mann meiner Meinung nach nicht erlernen, mann kann sein Talent nur fördern und erweitern was auch nicht zuletzt über
die Erweiterung des eigenen Horizontes passieren kann.
LG Jimmy
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Re: Photoshop-Ansichten Teil 1
Beitrag am Sa 30 Jan - 19:41:46 von FrankP.H.
Klasse Beitrag!


Wenn ich jetzt mal von mir ausgehe und mir meine Ergüsse so anschaue,kann ich sagen:

Höchstens 5% PS-Wissen,wenn überhaupt soviel.Praktisch alles Standard-Prozeduren.

Und wenn irgendwas nicht klappt wie ich mir das vorstelle,dann frag ich oder such mir ein passendes Tutorial.

Was ich sehr gerne gestehe:
Ich bevorzuge den Weg des geringsten Widerstands.
Ich bin auch immer auf der Suche im Web nach ungewöhnlichen Grafikprogrammen und Tools.
Warum stundenlang mit PS rumwurschteln,wenn ein externes Tool genau das fabriziert was ich haben will?

Was sich bei mir als sehr effektive Lernmethode herausgestellt hat,ist das Herumspielen mit PS,ohne konkretes Ziel oder eine Bildidee.Einfach drauflos: Was passiert,wenn ich dieses oder jenes einstelle,Filter verwende usw.
Wenn was Interessantes bei rauskommt,kann man´s sich ja merken und später vllt. verwenden.


Da fällt mir noch ein Zitat von Gary Moore (begnadeter Gitarrist) ein,dass recht gut zum Thema "Wissen ansammeln ob man´s nun braucht oder nicht." passt.

"Ich habe Jahre damit zugebracht alle erdenklichen Tonleitern zu studieren,um sie dann wieder zu vergessen."


Gruss frank
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Re: Photoshop-Ansichten Teil 1
Beitrag am Sa 30 Jan - 23:49:53 von KorbiArt
Hallo Marco,

der O-Ton, bleib Mensch und lass dich nicht beherrschen, Nutze Seele, Feeling und Verstand.
Ein Guter Freund von mir sagt immer ... " Alles wird Gut ". und bleibe Mensch.
Mann könnte sagen, man erreicht den ächsten Level, durch Reife der Dinge.

Gutes Nächtle Grüße Euch


Stefan
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Re: Photoshop-Ansichten Teil 1
Beitrag am So 31 Jan - 14:25:35 von TimeActor
Jetzt habe ich auch mal die Zeit gefunden mir das Video in einem Rutsch anzusehen.

Ich muss sagen, ganz hervorragend die Message Marco!
Die ganze Zeit über bin ich am probieren, experimentieren und und und...ein immenser Zeitbedarf.
Bei meinen persönlichen Bearbeitungsexkursionen stelle ich dabei immer wieder fest, das meine "bisherige" Methode mir immer noch am besten gefällt.
Ganz zu Anfang meiner "Berührung" mit PS dachte ich mir auch....jetzt brauchst du noch dieses PlugIn und dann das nächste etc.
Mittlerweile verwende ich so gut wie keine PlugIns wie Lucis (die 64 Bit Variante habe ich auch nicht) Nik Color Efex oder sonstige in dieser Art. Es würde mich einfach zu stark Abhängig von solchen Filter Effekts machen!
Wenn ichs mir überlege, verwende ich auch nicht mehr als 5% (vielleicht auch etwas weniger Cool ) von PS.
Der Rest ist meine eigene Handschrift und kein Automatismus. Das macht nachher dann die Unverkennbarkeit der Bilder aus.
In ein paar Communitys wo ich Bilder ausstelle erhalte ich schonmal den Kommentar "musste gar nicht lesen wer das Bild gemacht hat...das habe ich schon am Bild erkannt".
Genau da will ich hin bzw. so muss es für mich sein.
Das geht aber nur mit dem einbringen eines persönlichen Stils!
Wichtig ist dabei das ein Bild nicht allein aus einer Bea besteht um gut zu sein.
Das ist auch nur ein kleiner Prozentsatz (ich wüde sogar sagen die Bea ist nur das Tüpfelchen auf dem i)

Was ich damit sagen will, macht euch Gedanken um die Basics. Ich hab die Erfahrung nicht nur einmal machen müssen (was absolut gut so ist sonst wär ich jetzt nicht da wo ich bin...will aber noch viel weiter)
Wenn das Bildmotiv nicht eine Wirkung, Bildaussage, Ausdruck oder irgendwas hat dann nutzt auch keine noch so gute Bearbeitung etwas.

Aktuell bei mir...möchte es dochmal erzählen weil es mich Stolz (gesunder und nicht überheblicher Stolz wohlgemerkt!) macht ist es so, das ein Berufsfotograf also Profi mit 37 Jahren Berufserfahrung meine letzten Bilder über den "grünen Klee" hinsichtlich Ausdruck, Bildaussage, Bearbeitung lobt und mich schon fast nervt weil er herausfinden will wie ich meine Portrait Bearbeitung mit dieser angedeutenden 3D Wirkung mache.
Dieser Fotograf ist nicht ein unbedeutender Dorffotograf sondern ein Könner, der jetzt vor kurzem einen dicken Auftrag von einer der bekanntesten Deutschen Werbeagenturen "Scholz & Parnter" über 10.000,- Euronen erhalten hat. Er hat den bisherigen Haus und Hof Fotografen Thomas Fischer seinen Platz streitig gemacht.
Jetzt gehört dieser Fotograf zu meinen Budy/Freund...auf seinen Wunsch hin.

Das sind natürlich meine absoluten Secrets! Das kann und will ich nicht preisgeben. Wurde auch schon nach einem Workshop für die Beatechnik angefragt.
GEHT NICHT!

Was wollte ich abschließen damit sagen - ich benutze vielleicht PS prozentual noch weniger als Marco aber so nach und nach stellen sich bei mir Achtungserfolge und Wiedererkennungseffekt ein. Nur mit der eigenen Handschrift/Style und nicht mit der Ausnutzung sämtlicher PS Möglichkeiten habe ich diese bis jetzt wenn man so will erreicht.

Danke für das klasse Video Marco - eine Bestätigung für mich, das ich mir keine Sorgen mehr machen muss und ständig den Zwang habe noch mehr über PS rauszufinden.
Jetzt kann ichs etwas ruhiger angehen lassen!

Schönen Sonntag allen
LG Martin
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Re: Photoshop-Ansichten Teil 1
Beitrag am Mi 3 Feb - 12:49:26 von Nebel
Vielen Dank für das Aufschlussreiche Video.
Klar ist man auch am Proben wie man ein Bild noch besser machen kann.

Uns wurde in der Schule gesagt Man muss nicht alles Wissen, aber man muss wissen wo nachzuschauen.
Das ist ja heute mit dem Internet ja noch viel einfacher als früher im Lexikon oder der Bibliothek.

Ich benutze auch die Interne Hilfe vom Programm.

LG Martin
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Re: Photoshop-Ansichten Teil 1
Beitrag am Mo 8 Feb - 23:15:01 von AG-Pictures
Hallo Marco

Danke für dieses echt gute Video über deine Gedanken zur Bildbearbeitung.

Ich möchte gern einen Satz von dir zitieren: "Die meisten in Deutschland denken zu kompliziert".
Das kann ich nur unterschreiben Very Happy

Das Problem ist auch, das es von vielen Größen in der Photoshop "Szene", zumindest hier in Deutschland, immer vermittelt wird, dass man lange vor einem Bild sitzen "muss", bevor es fertig ist. Ich sehe das nicht so. Warum soll ein Bild, an dem ich vielleicht nur 5 oder 10 Minuten bearbeitet habe, nicht genauso gut sein, wie ein Bild, an dem ich vielleicht 3 Stunden gesessen bin?

Ich kann jetzt nur für mich sprechen, aber ich versuche schon beim fotografieren 50% vom Bild rauszuholen, wenn ich dann noch in Photoshop 20 oder sogar 30% mehr erreiche, dann bin ich absolut zufrieden.

Das waren meine Gedanken zu diesem echt interessanten Thema. Würde sich sicher auch mal lohnen das genauer im Forum zu behandeln.

lg Andy
AG-Pictures schrieb:
Hallo Marco


Das Problem ist auch, das es von vielen Größen in der Photoshop "Szene", zumindest hier in Deutschland, immer vermittelt wird, dass man lange vor einem Bild sitzen "muss", bevor es fertig ist. Ich sehe das nicht so. Warum soll ein Bild, an dem ich vielleicht nur 5 oder 10 Minuten bearbeitet habe, nicht genauso gut sein, wie ein Bild, an dem ich vielleicht 3 Stunden gesessen bin?


lg Andy

Ja da hast Du wiederum recht und ich sehe das auch oft so, das viele große Meister da den Leuten etwas.... sagen wir mal Angst machen. Wink

Klar ist schon, bei manch Bildern bin ich auch jenseits von 20 Stunden oder mehr gesessen, aber das sind halt dann Arbeiten, die eher geplant waren, wo man sich eine Skizze macht, die Bilder sucht 3D Elemente baut und dann anschließend in Photoshop Finalisiert.
Aber so geht jetzt nicht jeder vor, bzw. nicht jeder Paintet oder arbeitet mit 3D Programmen.

Ich habe viele Bilder gemacht in den letzten 3 Jahren, die nicht länger als 10 Minuten gebraucht haben bis zur Fertigstellung.
Ich sehe das genauso so wie Du...

es ist nicht wichtig wie lange man an einem Bild sitzt, sondern was unterm Strich rauskommt.
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Re: Photoshop-Ansichten Teil 1
Beitrag am Di 9 Feb - 0:40:09 von AG-Pictures
Marco Hayek / Nomicon schrieb:


es ist nicht wichtig wie lange man an einem Bild sitzt, sondern was unterm Strich rauskommt.

Das sehe ich auch so. Klar gibt es dann wirklich Arbeiten, wie du schon sagtest, an denen man 20 Stunden oder noch länger dran sitzt. Genau diese sind aber bis ins kleinste Detail vorher geplant und man weiß schon vorher, dass man noch eine menge Zeit in die Nachbearbeitung investieren wird.

Wenn ich ein Model für eine Agentur fotografieren soll, dann wird in Photoshop gar nicht soviel gemacht. Ein paar Korrekturen und ggf. noch der gewünschte Look, das wars meistens schon. Es gibt aber auch Aufträge, da wird von Anfang an schon die Nachbearbeitung festgelegt, da sitz ich dann doch mal länger vor dem Bildschirm.

Für freie Projekte kann ich selbst abwägen was mir bei einem bestimmten Bild zusagt. Da variieren die Photoshop-Zeiten von 10 Minuten bis teilweise 10 Stunden.
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Re: Photoshop-Ansichten Teil 1
Beitrag am Di 9 Feb - 3:11:38 von TimeActor
Völlig richtig was hier gesagt wurde!
Nur leider ists bei mir so, das ich wenn ich eine persönliche Handschrift ins Bild bekommen will diese aber nicht Planbar ist.
Planbar ist die Aufnahme und ich weiß auch schon wie ich das Licht setzten muss um dieses oder jenes Bearbeitungstechnisch zu erreichen.
Planbar ist auch der Workflow bei mir- die Reihenfolge und die Handgriffe sitzen.
Sobald ich aber mir dem Stift und Brushes herum hantiere gehen Stunden drauf bis es so ist wie ichs haben will.

Ich gebe dem Andy auch Recht was die Aufnahme anbelangt. Versuchen schon vor und während der Aufnahme den Bildlook ins Bild zu bekommen - bei mir mehr als die halbe Miete.
Manchmal wäre ich froh, wenn ich ne Aktion drüber laufen lassen könnte um schneller im Bild voran zu kommen. Geht nicht, das meiste ist Handarbeit und damit individuell jedesmal verschieden.

LG Martin
Guten Morgen,
bei mir läuft das in etwa wie bei Andy. Aufträge die ich mache ist es etwa so, dass ich an einem Tag die Bilder die sich das Model ausgesucht hat noch fertig mache. Einfache Beautyretouche wo ich pro Bild ca 15 Minuten brauche. Bei meinen eigenen Projekten dauert es viele länger pro Bild. Wichtig ist es bei mir, dass ich mittlerweile schon so fotografiere dass ich den Bildausschnitt schon so fotografiere wie ich ihn haben will so, dass ich nicht mehr in Photoshop schneiden muss. Auch der Bildlook ist wichtig damit das Bild schon so ist wie es sein soll...nun die Kamera kann noch so gut sein...bearbeiten muss ich es selber.

LG
Chris
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Re: Photoshop-Ansichten Teil 1
Beitrag am Di 9 Feb - 16:54:45 von KorbiArt
Fakt ist,
man sollte kein schlechtes gewissen haben, wenn man mal nicht solange braucht.
Meistens ist es doch so , je länger man was liegen läßt, je mehr fummelt man herum und bringt kaum ne steigerung hinein.
Anders ist es bei Projekten, wo es von anfang an klar ist, das sie länger dauern.( da aus vielen Elementen und langer Vorbereitung ).
Bei meinen Bilder weiss ich machmal nicht was daraus wird, es ist als schreibe man ein Lied,
manche werden kein Hit, andere wiederrum , werden Gut, egal, wie lange man daran dreht oder nicht weil es so sein soll.

Wichtig ist nicht, wie man es macht, sondern das man es gemacht hat.

Gruß Stefan.
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Re: Photoshop-Ansichten Teil 1
Beitrag am Di 4 Mai - 20:20:21 von GatoMiguel
hey Marco,
du sprichst mir aus der seele Surprised
und ich finde, das ist eine grundphilosophie, die man auch im wahren leben einsetzen kann
man braucht nicht soviel, wie es dir die gesellschaft vorscheibt, um glücklich zu sein!


gruß
gato
Re: Photoshop-Ansichten Teil 1
Beitrag am Do 20 Mai - 0:46:22 von 10dency
Hi Leute,

ich bin gerade über das Video von Marco gestoßen und sehe da manches ähnlich, denke aber dass hier einiges schlicht falsch vermittelt wird. Deshalb hab ich mich hier gerade mal angemeldet.

Was ich genauso wie du, Marco, sehe: Um geile Bilder zu machen, braucht man nicht viel Photoshop-Wissen! Ja eigentlich muss man nicht mal die Existenz von Adobe Photoshop kennen! Nee, man muss sogar eigentlich gar nix von Computern wissen! Das ist so banal, dass man es kaum erwähnen muss! Es gab und gibt so irre viele Leute, die nur mit Bleistift und Papier Kunst erschaffen, die jeden einzelnen Adobe/Corel/You-name-the-company-Mitarbeiter erblassen lassen müsste! Ja und? Ist das wichtig? Kreative finden IMMER einen Weg ihre Ideen umzusetzen! Da ist jede zusätzliche Hilfe nur eins: Ein leichterer Weg zum Ziel! Ich persönlich stufe Kreativität auch höher als Programme-Kenntnis ein. Sei es nun, dass jemand ein Programm bis ins Detail kennt und anwendet - oder dass jemand anders zig verschiedene Einzelprogramme verwendet, um die programm-individuellen Defizite auszugleichen.

Und was ich an deinem Video, Marco, jetzt echt daneben finde, ist, dass du quasi Leute (wie mich) an den Pranger stellst, die für sich (und für andere) einen leichteren Weg zum Ziel suchen/gefunden haben/vermitteln (möchten). Nur mal als Beispiel, wo ich mich angesprochen fühle: "Shortcuts braucht kein Mensch!"? Sorry, aber das ist schlicht Unfug! Richtig wäre, dass man keine Shortcuts braucht, um geniale Kunstwerke zu erschaffen! Logisch! Aber es hilft dabei ganz erheblich! Stell dir vor, Michelangelo hätte moderne Werkzeuge statt nur Hammer/Meißel und Pinsel/Farbe zur Verfügung gehabt! Was hätte der schaffen können?! Oder wenn Alexander der Große ein MG-42 mit ausreichend Munition gehabt hätte …

Man sollte hier niemals Ursache und Wirkung verwechseln! Nur weil Leute mit "primitiven" Methoden "geiles Zeugs" herstellen, muss man doch nicht anstreben, die gleichen primitiven Methoden zu verwenden, wenn es bereits bessere gibt! Das ist wie beim Kampfsport: Prinzipiell reicht es, dem Gegenüber zu schnell wie möglich, so hart wie möglich auf die Fresse zu hauen, damit man den Kampf für sich entscheidet. Wenn du damit zufrieden bist, okay - ich aber würde es eher mögen, das Ganze so effizient wie möglich zu halten und das Ganze schnell und auch mit geringstmöglichen Eigenschaden und minimalem Energieverbauch zu tun! Dazu muss man ständig weiter an sich arbeiten und Denk- und Handlungsweisen immer weiter optimieren.

Das ist in PS doch nicht anders! Nur weil etwas auch ohne tiefergehendes Programmwissen ginge ist es noch lange nicht die erstrebenswerteste Vorgehensweise! Ich bin der Meinung, dass man immer und nachhaltig daran arbeiten sollte, seine Ergebnisse zu verbessern bzw. die Zeit die man dafür benötigt zu verringern. Alles andere ist doch nur rechtfertigend-beschönigendes Blabla, um es mal sehr überspitzt zu formulieren.

Kreativität kann man im Gegensatz zu konkreten Vorgehensweisen halt schwer vermitteln (egal wieviel und wielange man rumlabert), aber ist das wirklich ein Argument GEGEN die Vermittlung konkreter Vorgehensweisen?

Konkret: Extrem viele Profis stümpern einfach nur rum! Die haben "nur" (Anführungsstriche!) deshalb extrem geile Ergebnisse, weil sie eben das Gespür für das Ergebnis haben! Es zählt halt, was untenrum rauskommt … ABER - sie könnten das gleiche Ergebnis mit moderner Vorgehensweise in der halben Zeit erzielen!

Deshalb finde ich dein Video inhaltlich als eher halbgar und teilweise schlicht unfair.
Hallo Olaf...

nun, ich habe Dich hier in keinster Weise angegriffen noch war es meine Absicht.
Ich wollte mit diesem Video manchen Leuten nur die Angst nehmen was Photoshop betrifft, gerade den Neueinsteigern.

Du hast vollkommen Recht damit, wenn Du schreibst das man sich die Shortcuts usw. aneignen sollte und manches dadurch sehr viel schneller geht, ich verwende sie ja auch, obwohl ich bestimmt nicht alle kenne, brauche ich aber auch nicht.

Mit was ich jetzt mal so gar nichts anfangen kann ist Deine angesprochene Zeit...
es ist doch völlig egal, wie lange man für ein Bild braucht, oder sehe ich das jetzt falsch?

Wie Du schon geschrieben hast... das was unterm Strich rauskommt zählt ja und wenn das passt, dann frägt doch keiner wie lange man dafür gebraucht hat und seien wir doch mal ehrlich... wer will den schon seine Arbeiten wie am Fliesband erstellen?

Meiner Meinung nach ist es doch völlig Wurst ob man 1 oder 5 Bilder pro Woche macht.
Jetzt etwas überspitzt dargestellt... Wink

Klar hast Du auch Recht damit, wenn Du schreibst das so manches einem seinen Workflow erleichtert, das ist auch völlig in Ordnung und gut.
Aber man muß es nicht zwangsläufig können oder beherrschen um gute Werke zu erschaffen.

Das ist eigentlich die Botschaft die hinter dem Video steht, ich wollte keineswegs irgent jemanden damit angreifen und wenn Du Dich angegriffen gefühlt hast, so tut mir das Leid, war bestimmt keine Absicht, ich hoffe Du kannst mir verzeihen. Wink

Kann ja auch gut sein, das ich mich ja irre, aber zum gegenwertigen Zeitpunkt muß ich sagen das ich so manches nicht gut finde, was hierzulande so für bare Münze hingenommen wird, aber damit stehe ich ganz bestimmt nicht alleine da. ;-)
Re: Photoshop-Ansichten Teil 1
Beitrag am Fr 21 Mai - 21:21:50 von 10dency
Hi Marco,
nö, ich hab mich persönlich nicht angegriffen, aber als deutscher, shortcutaddicted Videotrainer doch angesprochen gefühlt. Wink

Dass viele zu kompliziert denken statt einfach loszumachen, sehe ich ja genauso. Keine Ahnung ob das jetzt wirklich nur in D der Fall ist, aber jeder erwartet irgendwie einen Trick oder eine Zaubertechnik zu einem bestimmten Ergebnis und irgendwann wird dieses Sammeln von Techniken dann wichtiger als das Ergebnis. DAS ist - aus künstlerischer Sicht - natürlich falsch. Statt im Zweifel einfach einen komplizierten Haarfreisteller Haar für Haar zu malen wird auf CS5 gewartet und dann gemosert, dass das ja gar nicht so funktioniert, wie erhofft. Wink Das heißt, die einfachen Techniken sind die, die IMMER funktionieren! Aber ich denke, dass jeder danach streben sollte sich selbst zu verbessern - zum einen die Bilder natürlich und zum anderen aber auch die eigene Herangehensweise.

Meine alten Bilder, an denen ich mitunter sehr lange gesessen habe - von denen könnte ich heute jedes einzelne in einem extremen Bruchteil der Zeit mit viel weniger Aufwand genauso nachbauen. Meine Lebenszeit ist leider begrenzt, genau wie im Moment meine Zeit überhaupt Bilder zu schießen und zu bearbeiten. Da bin ich über jede Zeitersparnis froh. Und ich bin ungeduldig. Ich mag es nicht, durch tiefe Menüs zu hangeln nur um einen Befehl aufzurufen, den ich jede Minute mal brauche. Auch für einen Profi sollte Zeit eine Rolle spielen. Ich persönlich verschwende meine Zeit lieber mit Ausprobieren und Rumspielen und Varianten erstellen, statt auf die Programmbedienung. Smile Deshalb mag ich Abkürzungen und Erleichterungen jeder Art.

Mit der Zeit werden aber auch die deutschen Videotrainings wengier technisch werden, und zunehmend auch mehr auf die kreative Seite und Denkweisen eingehen, da bin ich mir sicher - schlicht weil da irgendwann alles abgegrast sein wird. ;-)

Schöne Pfingsten!
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Re: Photoshop-Ansichten Teil 1
Beitrag am Fr 21 Mai - 23:16:30 von TimeActor
Vorab auch schöne Pfingsten an alle!

Ich muss gestehen, das ich die Aufregung um das Video nicht Ansatzweise verstehen kann.
Muss sich da jemand für seine Arbeitsweise rechtfertigen Question
In meinen Augen ist es auch nicht wichtig ein Shortcut Künstler zu sein (wohl dem der es kann und alle drauf hat!)
Ich für meinen Teil hat damals mit PS angefangen und bevor ich mich mit den Kurztasten beschäftigte habe ich mich erstmal mit den Menüfunktionen und Symbolen sowie natürlich mit deren Funktionen beschäftigt. Für jeden Anfänger ist das Programm zunächst eine scheinbar unüberwindliche Hürde. Viele werfen schon nach kurzer Zeit das Handtuch. Darum und um nix anderes sollte es in dem Video gehen.
Wenn ich aktuell meine Einarbeitung mit Maya sehe, gehe ich da wieder ganz genauso vor. Die Beherrschung der oft benötigten Tastenkürzel kommt da von ganz alleine (ein paar hab ich schon verinnerlicht Wink )
Um Gottes willen sollte man sich nicht mit zuviel Theoretischem belasten (zumindest am Anfang) ohne das ich jetzt damit sagen will das man sich nicht mit einem Programm intensiv auseinander setzen soll.
Dieses ist ohne Ende wichtig aber die Lernkurve sollte für die meisten auch nicht allzu steil sein....das trifft auf mich nicht zu - je steiler desto besser (nur so nebenbei Very Happy )

Grüße in die Runde
Martin
Re: Photoshop-Ansichten Teil 1
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Photoshop-Ansichten Teil 1

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